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Plakat: Filmkunsttage: MINARI - WO WIR WURZELN SCHLAGEN

Filmkunsttage: MINARI - WO WIR WURZELN SCHLAGEN

Minari - Wo wir Wurzeln schlagen ist ein Drama von Lee Isaac Chung mit Steven Yeun, Alan S. Kim und Yuh-jung Youn. Im Drama Minari - Wo wir Wurzeln schlagen zieht eine koreanische Familie in den 1980er Jahren in die ländlichen USA, um dort ihren Amerikanischen Traum von einer eigenen Farm zu verwirklichen. Die Familie des 7-jährigen David Yi (Alan S. Kim) ist einst aus Korea an die US-Westküste emigriert. Nun steht ein weiterer Umzug an: Im ländlichen Süden der Vereinigten Staaten, im Bundesstaat Arkansas, wollen Vater Jacob (Steven Yeun) und Mutter Monica (Yeri Han) mit ihren Kindern David und Anne (Noel Cho) ihren Traum von einer eigenen Farm in die Tat umsetzen. Als Familienbetrieb plant Jacob, das Land nutzbar zu machen, koreanisches Gemüse anzubauen und anschließend unter anderen Immigranten viele Abnehmer zu finden. Doch der Neubeginn bringt auch viele Herausforderungen mit sich. Während die Kinder sich mit Langeweile und der englischen Sprache herumschlagen, werden die Eltern freundlich von den Nachbarn und der Gemeinde aufgenommen. Die Ankunft der fluchenden, unkonventionellen Großmutter Soonja (Yuh-jung Youn) wird erst zur Belastung und dann zur Hilfe, als die Ehe unter dem Druck des erträumten Erfolgs Risse bekommt. Der unter anderem von Brad Pitt produzierte Film Minari wurde von der eigenen Lebensgeschichte des Regisseurs und Drehbuchautors Lee Isaac Chung inspiriert, der selbst als Sohn koreanischer Immigranten auf einer kleinen Farm in den Ozarks in Arkansas groß wurde. Den Roman My Ántonia von Willa Cathers nannte er im Vorfeld als zusätzliche Inspiration. Minari ist im asiatischen Raum der Name der Pflanze Oenanthe javanica, die in Deutschland auch Wassersellerie oder koreanische Petersilie genannt wird. Chung erklärte ihre Bedeutung für sich als "poetische Pflanze", da sie nach dem Anbau in der ersten Saison scheinbar absterbe, bevor sie im nächsten Durchlauf nur noch kräftiger wachsen würde. Zugleich symbolisiert sie für ihn die Liebe zu seiner Großmutter, die Minari ebenfalls anbaute. 2021 erhielt Minari sechs Oscar-Nominierungen: als Bester Film, für die Beste Regie, den Besten Hauptdarsteller (Steven Yeun), die Beste Nebendarstellerin (Yuh-jung Youn), das Beste Drehbuch und die Beste Filmmusik.

Dauer: 116 min, Sprache: D, Deutsch, FSK: ab 6
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